15.8.2026 – KHD-Einsatz beim Waldbrand im Bezirk Neunkirchen
Am Wochenende forderte ein großflächiger Waldbrand in St. Egyden am Steinfeld im Bezirk Neunkirchen zahlreiche Einsatzkräfte aus mehreren Bezirken Niederösterreichs. Auch Kräfte aus dem Bezirk Tulln wurden zur Unterstützung in das Brandgebiet entsandt.
Der Brand im Föhrenwald hatte sich auf eine Fläche von rund 60 Hektar ausgebreitet. Aufgrund der enormen Brandausbreitung waren zeitweise auch Wohngebiete bedroht und Evakuierungen notwendig. Neben zahlreichen Feuerwehren standen auch mehrere Hubschrauber zur Brandbekämpfung aus der Luft im Einsatz.
In den frühen Morgenstunden des Samstags wurde unter anderem der Katastrophenhilfsdienst-Zug 3/19 des Bezirksfeuerwehrkommandos Tulln zur Unterstützung angefordert. Insgesamt rückten 48 Mitglieder mehrerer Feuerwehren des Bezirks in das Einsatzgebiet aus.
Auch die Freiwillige Feuerwehr Rappoltenkirchen war mit dem Großtanklöschfahrzeug Teil des KHD-Zuges. Unsere Hauptaufgabe bestand darin, mit der großen mitgeführten Wassermenge die Löschwasserversorgung im weitläufigen Einsatzgebiet sicherzustellen und damit die eingesetzten Kräfte bei der Bekämpfung der zahlreichen Brand- und Glutnester zu unterstützen.
Gerade bei einem Waldbrand dieses Ausmaßes stellt die Versorgung mit ausreichend Löschwasser eine besondere Herausforderung dar. Das Wasser muss auch in jene Bereiche gebracht werden, in denen die Einsatzkräfte den Waldboden teilweise öffnen und Glutnester gezielt ablöschen müssen.
Die Arbeiten verlangten den eingesetzten Feuerwehrmitgliedern einiges ab. Bei Temperaturen von über 30 Grad, der starken körperlichen Belastung und dem schwierigen Gelände waren die Einsatzbedingungen besonders fordernd.
Der KHD-Zug 3/19 setzte sich aus Mitgliedern der Feuerwehren Wilfersdorf, Katzelsdorf, Chorherrn, Sieghartskirchen, Rappoltenkirchen, Langenschönbichl und Freundorf zusammen. Zusätzlich standen weitere Kräfte des Bezirks Tulln, unter anderem Mitglieder des Sonderdienstes Waldbrand, im Einsatz.
Der Einsatz zeigte einmal mehr, wie wichtig die überörtliche Zusammenarbeit der Feuerwehren bei Großschadensereignissen ist. Durch das Zusammenspiel zahlreicher Einsatzorganisationen und Spezialkräfte konnte die örtliche Einsatzleitung bei der aufwendigen Bekämpfung des Waldbrandes wirkungsvoll unterstützt werden.

























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